Geschichte

Von den ersten Gitarren bis zu den Anfängen als anerkannter Träger

Alles beginnt 1992 in der Magdeburger Allee 22 mit ein paar reparierten Gitarren. Das Music College e.V. wird geboren aus der Idee heraus, über das Medium Musik aktive Jugendhilfe zu leisten.

Der Diplom Musik Pädagoge Frank Kießling, Gründer des Vereins und heutiger Geschäftsführer des Music College, startet die ersten Musikprojekte. Der Erfolg gibt ihm und seinen Mitstreitern schon sehr bald Recht: Musik ist die Sprache, die jeder versteht. Nach drei Jahren wird der Zulauf von musikbegeisterten Jugendlichen so groß, dass die Arbeit nicht mehr auf ehrenamtlicher Basis zu schaffen ist. 1993 wird das Music College anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Dieser Schritt schafft eine wichtige Voraussetzung für neue Projekte und einen Ausbau der Aktivitäten. Die Zukunft des Vereins ist damit gesichert. Mit einer ABM Stelle ist außerdem der steigende Personalbedarf vorerst gedeckt.

Viele neue Projekte starten, unter anderem das Pilotprojekt "Kommunikation statt Aggression"in der Justizvollzugsanstalt Erfurt. Auch der Bereich der Schulsozialarbeit wird ausgebaut. Workshops, Live-Konzerte und die Betreuung von Kindern und Jugendlichen bilden damals wie heute die Schwerpunkte der Vereinsarbeit.

 

Von der Baustelle in der Wilhelm-Busch-Straße bis zum „Fritzer“

1996 vermietet das Schulverwaltungsamt dem Music College Räumlichkeiten in der Wilhelm-Busch-Straße. Zwei neue Stellen entstehen. Die Renovierung der Räume beginnt praktisch mit leeren Taschen und ohne finanzielle Unterstützung der Ämter. Die Mitarbeiter schuften mit vielen ehrenamtlichen Helfern monatelang. Sie verwandeln die dunklen Räume hinter einer trostlosen Fassade in ein helles und einladendes Jugendhaus. Das neu eröffnete Music College Haus schafft Platz für zusätzliche Ideen und ein breiteres Angebot für Kinder und Jugendliche. Mit den treuen Fans und neuen Besuchern wächst das Music College e.V. auch räumlich weiter: Bis 2003 kommen drei neue Jugendhäuser hinzu, das Ursprungshaus in der Wilhelm-Busch-Straße wird aufgegeben.

 

Von der Gegenwart

Heute bietet der Verein in seinen zwei Jugendhäusern neben vielfältigen Freizeitangeboten von Kicker, Play-Station, Dart bis hin zu Kraftsport auch zahlreiche musikalische Workshops an. "Musik zum Anfassen und Selbermachen", "Musik und Gewalt", "Farben und Klänge", "Techno-Workshop". Nicht zu vergessen sind die besonderen Veranstaltungen von Live-Konzerten bis hin zu LAN-Partys. Ein Lesecafé bietet den Schülern der umliegenden Schulen die Möglichkeit, sich etwas vom Schulstress zu erholen.

Das Music College Erfurt e.V. ist übrigens auch in seiner Funktion als stadtteilorientierter Freizeittreff aktiv, um zum Beispiel die Treffpunkte von Jugendlichen von der Straße in die Jugendhäuser zu verlegen.

 

...bis in die Zukunft

Die Zukunft des Music College Erfurt e.V. wird darin bestehen, die bisherige Arbeit kontinuierlich weiterzuführen und auszubauen.

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